In ganz Deutschland wurde das Dorf Ribbeck durch Theodor Fontanes (1819-1898) Gedicht "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland" (1889) bekannt.

Fontane greift in seinem Gedicht eine volkstümliche Überlieferung auf: aus dem Grabe des Herrn von Ribbeck (Hans-Georg von Ribbeck, 1689-1759) wächst ein Birnbaum heraus und trägt nach Jahren reiche Früchte.

Bei der Grablegung hatte man dem Herrn von Ribbeck eine Birne in den Sarg gelegt, so war es der letzte Wunsch von Hans-Georg von Ribbeck gewesen.

Wenn die Kinder über den Kirchhof liefen, flüsterte es aus dem Baum: "Lütt Dirn, kumm man röwer, ik gew di `ne Birn."

Der Birnbaum des Fontanegedichtes fiel einem Sturm, im Jahre 1911 zum Opfer. Ein Teil des Baumstammes ist heute in der Ribbecker Kirche am Treppenaufgang zu besichtigen.

Im Jahre 2000 wurde in Erinnerung an Fontanes Gedicht ein Birnbaum neben der Kirche angepflanzt.